Archiv für die Kategorie „Mac OS X“

Apple Mail: Mehrere Absender-Adressen verwenden

Montag, 8. März 2010

Lange habe ich nach einer Möglichkeit gesucht in Apple Mail mehrer Absender-Adressen zu verwenden, ohne gleich einen Account doppelt einrichten zu müssen. Heute bin ich zufällig über die Lösung gestolpert.

In einem uralten Apple Support-Dokument wird beschrieben wie es geht. Dort als gültig für Mac OS 10.0 bis 10.4 markiert, ist die Vorgehensweise dennnoch immer aktuell.

Die Account-Einstellungen für mehrere Absender-Adressen in Apple Mail

Die Account-Einstellungen für mehrere Absender-Adressen in Apple Mail

In den Account Einstellungen kann man im Feld E-Mail-Adresse durch Kommata getrennt mehrere Absender-Adressen angeben.

Im Fenster "Neue Mail" kann jetzt die gewünschte Absenderadresse ausgewählt werden

Im Fenster "Neue Mail" kann jetzt die gewünschte Absenderadresse ausgewählt werden

Im Fenster zum Erstellen neuer Mails kann jetzt die gewünschte Absender-Adresse ausgewählt werden. Leider versucht Mail nicht, beim Antworten direkt die richtige Adresse auszuwählen, aber ein erster Schritt ist getan. :-)

Finder: Öffne Terminal mit aktuellem Pfad

Samstag, 13. Februar 2010

Es kommt immer wieder vor, daß man im Finder in ein bestimmtes Verzeichnis navigiert, daß man anschließend auch im Terminal öffnen möchte. Leider muß man jetzt erst das Terminal öffnen und händisch zum gewünschten Pfad navigieren.

Das muß nicht sein, wenn man folgendes AppleScript als Anwendung speichert, kann man es einfach in die Werkzeugleiste des Finders ziehen und kann den aktuellen Pfad mit einem Klick im Terminal erreichen:
on run
tell application "Finder"
try
activate
set frontWin to folder of front window as string
set frontWinPath to (get POSIX path of frontWin)
tell application "Terminal"
activate
do script with command "cd \"" & frontWinPath & "\""
end tell
on error error_message
beep
display dialog error_message buttons ¬
{"OK"} default button 1
end try
end tell
end run

Mac OS X: Apache und FileVault – 403 Forbidden Error

Donnerstag, 4. Februar 2010

Nach der installation von Snow Leopard auf meinem MacBook habe ich mich dazu entschlossen die mitgelieferten Versionen von Apache und PHP zu verwenden. Ich habe dazu eine sehr übersichtliche Anleitung zur Installation von Apache, PHP und MySQL auf Mac OS X 10.6 “Snow Leopard” gefunden. Leider war es mir damit jedoch nicht möglich auf meinen Websites-Ordner im Home-Verzeichnis zuzugreifen. immer wieder tauchte der Fehler 403 Forbidden auf. Es hat lange gedauert, bis ich darauf gekommen bin, daß meine Entscheidung für die Verschlüsselung meines Home-Verzeichnisses mittels FileVault die Ursache für diesen Fehler ist.

Google hat mich zu einer Lösung von Mac OS X Hints geführt, die ich hier für Snow Leopard angepaßt und reduziert wiedergebe.

The following statement grants the user _www the right to look into known sub-directories, provided their permissions allow such access:

chmod +a "_www allow search" /Users/username

You can check the ACLs by using the ls command with the -e option:

ls -alske /Users

Jetzt muß nur noch sichergestellt sein, daß das Verzeichnis ~/Sites Lese- und Schreibrechte für Other hat. Das geht mit dem Befehl chmod -R o+rwX ~/Sites/
Jetzt funktioniert der Apache von Snow Leopard problemlos zusammen mit FileVault. Das der Nutzer _www jetzt in mein Home-Directory gucken kann sehe ich nicht als Sicherheitsproblem an. Erstens können nur Verzeichnisse mit Leserechten für die Welt (Other) angeguckt werden, zweitens sehe ich FileVault weniger als Schutz bei laufendem System, sondern vielmehr als Datenschutz bei Verlust meines Rechners.

Platzfresser im Linuxsystem finden

Montag, 15. Juni 2009

Mit folgendem Fundstück lassen sich große Verzeichnisse finden, die nicht selten reine Platzfresser sind

Anmelden als root [oder per sudo ausführen]
ins Verzeichnis / wechseln
Befehl
du -m | sort -n | tail -n 10

ausführen -> Auflistung der 10 größten Verzeichnisse mit Plattenbelegung

Ggf. in das größte der aufgelisteten Verzeichnisse wechseln und dort den Befehl noch mal wiederholen.

Quelle: http://sysadmintipps.blogspot.com/2007/03/groe-dateien-verzeichnisse-unter-linux.html

Da bei größeren Verzeichnissen auch immer die Übergeordneten Verzeichnisse in der Auflistung landen, würde ich mir allerdings de letzten 25 Zeilen anzeigen lassen.

Mac OS X: DNS Cache leeren

Freitag, 27. Februar 2009

Den DNS-Cache unter Mac OS X leert man mit dem Befehl dscacheutil -flushcache. Um den DNS-Cache für das gesamte System zu löschen, muß man noch sudo voranstellen.
Gerade wenn man mit DynDNS arbeitet, kann dieser Cache zu schwer zu lokalisierenden Verbindungsschwierigkeiten führen.

wget für Mac OS X installieren

Mittwoch, 11. Februar 2009

Mac OS X Leopard kommt standardmäßig mit curl statt wget. Beide Programme machen zwar das gleiche, ich möchte jedoch wget haben, da dies von meinen vorhandenen Scripten verwendet wird. Voraussetzung für das folgende HowTo ist eine Installation der Apple XCode Developer Tools. Per Terminal wird wget wie folgt installiert:

curl -o wget-latest.tar.gz http://ftp.gnu.org/gnu/wget/wget-latest.tar.gz
tar xzf wget-latest.tar.gz
cd wget-x.y.z # Verzeichnis, das im latest Archiv verpackt war, z.B. wget-1.11.4
./configure
make
sudo make install

Und wir räumen auch wieder auf:

cd ..
rm wget-latest.tar.gz
rm -rf wget-x.y.z

Alternativ ist die Installation auch mit MacPorts möglich:
sudo port install wget

Finder: Versteckte Dateien im Öffnen-Dialog auswählen – Update

Dienstag, 10. Februar 2009

Bei Mac OS X Tips bin ich auf die Lösung eines Problems gestoßen, daß mich schon länger genervt hat. Wie wählt man im Öffnen Dialog eine Datei aus, die versteckt ist? Unter Windows konnte man den Pfad direkt eintragen und schon war die Sache geritzt.

Unter Mac OS X gibt es dazu eine Dialogbox namens “Gehe zum Ordner”. Diese versteckt sich im Finderhinter der Tastenkombination Strg + Shift + G. Toll ist, daß hier sogar die von der Komandozeile gewohnte Tab-Completion funktioniert.

Finder Dialogbox: Gehe zum Ordner

Finder Dialogbox: Gehe zum Ordner

Update

Unter Mac OS X 10.6 “Snow Leopard” wurde die praktische Tastenkombination Command + Shift + . eingeführt mit der man in allen OS X eigenen Datei-Dialogen die versteckten Dateien ein- und ausblenden kann.

Alias für TextEdit, Programme aus dem Terminal starten

Montag, 2. Februar 2009

Bei meinen bisherigen Versuchen ein Alias für TextEdit im Terminal einzurichten, gab es immer irgendwelche Unbequemlichkeiten.

Ein Vorschlag, der auch auf vielen anderen Seiten zu finden ist, war
alias te '/Applications/TextEdit.app/Contents/MacOS/TextEdit'
Grundsätzlich funktioniert das zwar, aber das gibt (bei mir) häßliche Fehlermeldungen. Außerdem ist das Terminal blockiert, solange TextEdit geöffnet ist. Der Hinweis, ein & hinter den Befehl zu setzen funktioniert (bei mir) nicht. Auch startet jedes mal eine komplett neue Insstanz von TextEdit, die sich im Dock niederläßt.

Die Lösung ist
alias te=' open /Applications/TextEdit.app/'

Das entscheidende Fundstück brachte mal wieder wiederholtes googlen. Der Befehl open öffnet eine Applikation wie über die graphische Oberfläche. Keine fehlermeldungen, das Terminal ist nicht blockiert und auch kein mehrfacher Start der Applikation. Super! :)

Fügt man oben genannte Zeile in ~/.bash_profile ein, läßt sich jede (lokale) Datei im Terminal mit te foo.txt öffnen und bearbeiten, ohne auf eine komfortable grafische Oberfläche verzichten zu müssen.

Warum eigentlich der Alias, wenn open doch eine Datei direkt entsprechend Ihres Types öffnet? Ganz einfach. So können auch Shell-Skripte, die sonst ausgeführt würden sowie Dateien ohne (passende) Dateiendung im Texteditor geöffnet werden. Zu guter Letzt ist te natürlich nur halb so viel zu tippen wie open. ;)

TextMate fügt übrigens automatisch den Befehl (genauer: das Programm) mate hinzu. Der Befehl mate foo.txt öffnet dieses in TextMate.

Upgrade subversion client on Mac OS X

Montag, 2. Februar 2009

Bei Gridshore habe ich eine sehr gut funktionierende Anleitung gefunden, wie man den bei Mac OS X mitgelieferten svn Client (Version 1.4.4) aktualisieren kann:

# Download the binaries from the website : http://subversion.tigris.org/getting.html#osx. I used the openCollabnet version. [http://downloads.open.collab.net/binaries.html] You do have to provided your details to download, just leave everything empty.

# Use the downloaded installer to install all the subversion binaries.

# Make sure that the new binaries are on the path before the original subversion libraries. Issue the following command in a terminal.

export PATH=/usr/local/bin:$PATH

via Gridshore » Upgrade subversion client on mac osx.

Dauerhaft erhalten bleibt der Spaß, wenn man den letzgenannten Befehl in die Datei .bash_profiles einfügt – vorausgesetzt, man nutzt bash als shell im Terminal. Sonst ist vermutlich .profiles der richtige Ort dafür. Jetzt Terminal neustarten und mit svn –version testen.