Howto: Steam auf dem Mac immer im Offline Modus starten

Steam hat sich nun auch auf dem Mac für immer mehr Spiele als Plattform etabliert. Schön ist das aus meiner Sicht nicht, insbesondere, weil man vor jedem Spiel erstmal mit Werbung bombardiert wird. Ein Weg Steam auf dem Mac nutzbarer zu gestalten ist der permanente Einsatz des Offline Modus.
Man kann Steam zwar über die GUI in einen andauernden Offline Modus bringen, aber dann muss man bei jeden Neustart neu abnicken, dass man auch gern Offline bleiben möchte.

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Cyberduck: iTerm2 statt originalem Mac OS X Terminal verwenden

Wer einen Mac besitzt und affin zur Kommandozeile ist, setzt zu ihrer Verwendung oft auf die Alternative iTerm2 statt dem Standardprogramm von Mac OS X, das „Terminal“. Wer jetzt noch einen FTP-Client einsetzt, der stolpert ohne Frage über das geniale Open Source Programm Cyberduck. Cyberduck bietet eine Schaltfläche über die man sich ganz bequem mit einem Klick auf die Konsole des aktuell geöffneten Servers einwählen kann. Jetzt kommt der Haken: ein Klick auf diese Schaltfläche öffnet immer Terminal und nicht die gewünschte Alternative iTerm. In den Einstellungen findet sich nur eine Option zur Änderung des Standardeditors. Die Einstellung zur Veränderung des gewünschten Terminal Programms haben die Macher von Cyberduck bestens versteckt, sie muss über die Kommandozeile erfolgen:

defaults write ch.sudo.cyberduck terminal.bundle.identifier com.googlecode.iterm2
defaults write ch.sudo.cyberduck terminal.command \"make\ new\ terminal\\ntell\ the\ first\ terminal\\nlaunch\ session\ \\\"Default\ Session\\\"\\ntell\ the\ last\ session\\nwrite\ text\ \\\"{0}\\\"\\nend\ tell\\nend\ tell\"

Zurück zur Standardeinstellung kommt man auf dem gleichen Weg:

defaults delete ch.sudo.cyberduck terminal.bundle.identifier
defaults delete ch.sudo.cyberduck terminal.command 

Google Books bequem runterladen: Der Google Book Downloader

Google Book Downloader LogoWer eine wissenschaftliche Arbeit schreibt wird schnell feststellen, wie hilfreich Google Books bzw. Google Scholar ist, wenn es darum geht Bücher einzusehen, ohne sich regelmäßig mit Magazin-Bestellungen oder Fernleihen losschicken zu müssen. Das einzige was fehlt ist eine Möglichkeit Google Books herunterzuladen, um sie auf dem eignen Rechner als PDF weiter einsehen und evtl. in EndNote speichern zu können. Tools zum Download von Google Books gibt es an sich reichlich, aber wirklich zuverlässig funktionieren tun kaum welche. Für den Mac begeistert mich seit heute der Google Book Downloader. Mit diesem praktischen Programm ist der Download ganzer Bücher oder Ausschnitte kein Problem mehr.

Drei Schritte und das Buch liegt auf der Platte:

Google Book Downloader: Schritt 1: Link zum Buch angeben

Google Book Downloader: Schritt 1: Link zum Buch angeben

Google Book Downloader: Schritt 2: Dateinamen, Seiten und Format auswählen.

Google Book Downloader: Schritt 2: Dateinamen, Seiten und Format auswählen.

Google Book Downloader: Schritt 3: Abwarten, fertig.

Google Book Downloader: Schritt 3: Abwarten, fertig.

Wenn man neu ist und voll Begeisterung zu schnell, zu viele Bücher lädt, wird man zwischenzeitlich gestoppt, aber bisher hatte ich ansonsten keine Schwierigkeiten.

Howto: Mac OS X 10.9 Mavericks Installations USB-Stick erstellen

In diesem Artikel wird erklärt, wie man einen bootbaren USB-Stick zur Installation von Mac OS X 10.9 Mavericks erstellt. In drei einfachen Schritten ist das schnell erledigt.

Heute frisch veröffentlicht ist die neueste Version von Apples Mac OS X, das Herunterladen per App Store geht schnell, aber zunächst ist nur ein Upgrade möglich, keine frische Installation vom USB-Stick. Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen und mein System nach zwei Jahren mal wieder ganz frisch installieren. Ein bootbarer USB-Stick zur kompletten Neuinstallation von Mac OS X 10.9 wird wie folgt vorbereitet:

  • Schritt 1: Mac OS X 10.9 Mavericks besorgen: App Store aufrufen, nach „OS X“ suchen, auf Upgrade installieren klicken und den Download abwarten. Keine Sorge, trotz der Beschriftung des Buttons wird das Upgrade wird nicht sofort nach Ende des Downloads automatischdurchgeführt.
  • Schritt 2: USB-Stick vorbereiten: Benötigt wird ein mindestens 8 GB großer USB-Stick. Diesen einstecken und das Festplatten-Dienstprogramm aufrufen. Dort links den USB-Stick und rechts den Tab „Löschen“ auswählen. Format Mac OS Extended (Journaled) einstellen, als Namen „MAC_OS_X“ auswählen (Achtung! Bei Verwendung eines anderen Names muss der Befehl unten entsprechend angepasst werden!) und auf Löschen klicken.
  • Schritt 3: Mavericks USB-Installationsmedium erstellen: Terminal öffnen und folgenden Befehl eingeben: sudo /Applications/Install\ OS\ X\ Mavericks.app/Contents/Resources/createinstallmedia --volume /Volumes/MAC_OS_X --applicationpath /Applications/Install\ OS\ X\ Mavericks.app --nointeraction

Fertig. Zur Installation des neuen Apple Betriebssystems den USB-Stick einstecken, das System neustarten, beim Booten die Alt-Taste (⎇- oder Option-Taste) gedrückt halten und den USB-Stick als bootmedium auswählen. Viel Spaß mit Mavericks.

Danke an tywebb13, der diesen Trick veröffentlicht hat.

SSH Config Datei: bequemen Shortcut für remote Verbindungen erstellen

Manchmal machen SSH-Verbindungen einfach keinen Spaß! Man verbindet sich immer zum gleichen Server und muss jedesmal einen ellenlangen Shell-Befehl im Terminal eintippseln. Hier beschreibe ich, wie man einfach einen Shortcut erstellt.

Statt sich jedes Mal an alle Einstellungen erinnern zu müssen und dann so etwas wie ssh -luser0815 -p 2222 host4711.example.com eingeben zu müssen, reicht es plötzlich ssh myserver zu tippseln. Boom. Verbunden. Fertig.

Dazu erstellt man zunächst folgende Datei ~/.ssh/config und öffnet diese in einem Texteditor seiner Wahl. Folgendermaßen sieht eine Beispielkonfiguration aus, die sich glaube ich von selbst erklärt.

Host myserver
	HostName host4711.example.com
	Port 2222
	User user0815

	ServerAliveInterval 30
	ServerAliveCountMax 120

Host github.com
	IdentityFile ~/.ssh/mygithubkey_rsa

Host tunnel
	HostName database.example.com
	User dbuser
	IdentityFile ~/.ssh/rsa_id
	LocalForward 9906 127.0.0.1:3306
	# forwards local port 9906 to remote port 3306
	# activate tunnel with: ssh -f -N tunnel
	# -f puts ssh in background
	# -N makes it not execute a remote command

Das spart nicht nur viel Zeit und Tipperei, sondern auch Befehle wie rsync werden viel übersichtlicher zu konfigurieren. als remote server kann einfach der hier angegebene Host verwendet werden.

Alle Details zum SSH Config File finden sich auf der zugehörigen man page (Wenn der Link nicht funktioniert installiere das super praktische Bwana).

Meine Quelle ist ein Artikel auf nerderati.com. Dort finden sich noch mehr Details zur SSH config Datei.

rsync mit Standard-Parametern (defaults) für progress und exclude versehen

In manchen Umgebungen gäbe man rsync gern einge Parameter/Optionen als Standard vor. Sei es um die Aufrufe von rsync übersichtlicher zu gestalten oder einfach um ein paar dauernd wiederholte Eingaben auf der Tastatur zu sparen. Ich ergänze als default Vorgabe im einzelnen

  1. eine Reihe von selbst definierten exclude pattern, also Definitionen von Dateien, die nicht synchronisiert werden sollen via --exclude-from=FILE,
  2. den Ausschluss von SVN und CVS Dateien mit Hilfe des Parameters --cvs-exclude
  3. und die Anzeige eines Fortschrittsbalkens mit --progress.

zu 1.) Es gibt Dateien, die nerven einfach fast immer, die will man nicht synchronisieren. Um diese zentral zu pflegen und ohne die einzelnen Aufrufe unübersichtlich zu machen, habe ich die Datei ~/.rsync/exclude angelegt und dort Zeilenweise die exclude pattern eingetragen. Meine Datei sieht z. Zt. wie folgt aus.

*.DS_Store
*._*
*Thumbs.db
*.bak
*~
*.tmp
*.temp
.Trash/*

Zu Beachten ist hier, dass die exclude pattern immer relativ zu den zu synchronisierenden Pfaden angewendet werden. Doch dazu mehr auf der man page von rsync (Wenn der Link nicht funktioniert installiere das super praktische Bwana)!

zu 3.) Hier wird einem zwar nicht der Fortschritt des gesammten Kopiervorgangs verraten, aber immerhin ein Fortschrittsbalken für die aktuell von rsync übertragene Datei. Hier ist abzuwägen. Wenn man viele lokale Kopiervorgänge mit großer Zahl kleiner Dateien durchführt, kann dies die Synchronisierung deutlich verlangsamen. Wenn man jedoch wie ich hauptsächlich Dateien an entfernte Server überträgt, ist das schon praktisch. Ebenfalls ein Auschlusskriterium ist die Verwendung von rsync in einem Cron-Job mit aktivierter E-Mail-Funktion. Hier wäre zu testen, ob evtl. durch das Hinzufügen von --quiet die default-Werte überschrieben werden können.

Wie können die Parameter nun standardmäßig aufgerufen werden? Mit Hilfe eines Alias! Dazu einfach folgende Zeile in der Datei ~/.bash_profile (wenn sie nicht existiert: einfach neu anlegen) ergänzen:

alias rsync = 'rsync --cvs-exclude --exclude-from=$HOME/.rsync/exclude --progress'

Die Sache mit dem alias funktioniert so übrigens mit jedem anderem Parameter und generell jedem Shell-Befehl.

table_prefix einer WordPress Installation ändern

Ein Mangel an Datenbanken in meinem Tarif bei meinem Lieblings-Hosting-Anbieter hat mich dazu gezwungen zwei WordPress-Installationen in eine gemeinsame Datenbank zu schieben. Da die zu ergänzende Installation bei mir lokal eine eigene Datenbank hatte, musste eine Änderung der table_prefix Konfiguration von WordPress her. Nachdem ich zunächst stumpf versucht habe, den table_prefix von WordPress in der Konfigurationsdatei zu ändern und die Tabellen umzubenennen, habe ich feststellen müssen, dass es noch weiterer Schritte bedarf den table_prefix einer bestehenden WordPress-Installation zu ändern. Nach etwas googlen bin ich auf den Beitrag „6 Simple Steps to Change Your Table Prefix in WordPress“ gestoßen, der den Weg anschaulich erklärt.

Ich fasse kurz zusammen:

  1. Backup machen, sicherheitshalber alle Plugins deaktivieren.
  2. table_prefix in wp-config.php nach belieben ändern.
  3. Tabellen entsprechend umbenennen:
    RENAME TABLE wp_commentmeta TO myTablePrefix_commentmeta;
    RENAME TABLE wp_comments TO myTablePrefix_comments;
    RENAME TABLE wp_links TO myTablePrefix_links;
    RENAME TABLE wp_options TO myTablePrefix_options;
    RENAME TABLE wp_postmeta TO myTablePrefix_postmeta;
    RENAME TABLE wp_posts TO myTablePrefix_posts;
    RENAME TABLE wp_terms TO myTablePrefix_terms;
    RENAME TABLE wp_term_relationships TO myTablePrefix_term_relationships;
    RENAME TABLE wp_term_taxonomy TO myTablePrefix_term_taxonomy;
    RENAME TABLE wp_usermeta TO myTablePrefix_usermeta;
    RENAME TABLE wp_users TO myTablePrefix_users;
    
  4. wp_user_roles in vormals wp_options entsprechend umbenennen.
  5. In der früheren Tabelle wp_usermeta alle Einträge in der Spalte meta_key die mit wp_ beginnen entsprechend umbenennen.
    SELECT * FROM myTablePrefix_usermeta WHERE meta_key LIKE 'wp_%';
  6. Fertig. Plugins wieder aktivieren und alles testen.

Der Hinweis im Artikel auf die Sicherheit durch Verwenden eines anderen table_prefix, als des Standardmäßigen klingt logisch. Der Prefix sollte jedoch vielleicht nicht ganz leicht zu erraten sein, aber ganz so kompliziert wie dort, muss man den table_prefix meiner Meinung nach dann doch nicht wählen. Ein Angriff bei dem eine größere Zahl table_prefix Einstellungen durchprobiert wird, halte ich dann doch für eher unwahrscheinlich, ich lasse mich jedoch gern eines Besseren belehren.

Mac OS X 10.7 Lion: Geschwindigkeit des Doppelklicks der Maus ändern

Nach der Installation von Mac OS X 10.7 aka Lion war mir die Doppelklickgeschwindigkeit meiner Magic Mouse zu langsam eingestellt. Also habe ich in den Systemeinstellungen unter Maus nachgeschaut, aber dort nur etwas zur Geschwindigkeit des Zeigers gefunden. Google hat nichts direkt zum Thema ausgespuckt, aber auf einem Screenshot zu einer anderen Einstellung habe ich die Lösung durch Zufall entdeckt.
Die Änderung der Doppelklickgeschwindigkeit bzw. des Doppelklick-Intervalles auf dem Mac unter Lion versteckt sich in den Systemeinstellungen unter Bedienungshilfen im Tab Maus & Trackpad. Dort gibt es einen Button Mausoptionen…, der die gewünschte Einstellung Doppelklick-Intervall ans Tageslicht bringt.

Änderung der Maus Doppelklick Geschwindigkeit unter Mac OS X 10.7 Lion

Adobe Acrobat X: AdobeResourceSynchronizer sorgt für hohe CPU Auslastung

Nach Installation von Adobe Acrobat X auf dem Mac unter Mac OS X 10.6.8 startet gelegentlich ein Prozess namens AdobeResourceSynchronizer, der die CPU zu ca. 80% auslastet. Er scheint einen Fehler bei nicht vorhandener Internetverbindung zu haben, zumindest habe ich ihn immer nur unterwegs und nie zu Hause CPU fressen sehen. Das ist natürlich besonders ärgerlich, da man ja gerade fern der Heimat oft auf den Akku angewiesen ist.

Google verrät recht schnell, dass dieser Prozess für gemeinsame Bearbeitung von PDF-Dateien zuständig ist, bei Systemstart anläuft und sich bei Nicht-Verwendung selbstständig beenden sollte. Einfaches Entfernen des StartUp-Items nützt nichts, da sich das Ding immer wieder selbst repariert.

Zur dauerhaften Deaktivierung sind zwei Schritte notwendig.

  1. Als erstes ruft man die Einstellungen von Acrobat X auf, klickt in der Liste links auf die Kategorie „Tracker“ und bewegt den oberen Schieberegeler „Automatische Kontrolle neuer Kommentare und Formulardaten“  ganz nach rechts, so dass „nie“ausgewählt ist (siehe Screenshot).

    Einstellungen zur Deaktivierung vom AdobeResourceSynchronizer

    Acrobat X: AdobeResourceSynchronizer deaktivieren

  2. Jetzt unter Systemeinstellungen –> Benutzer –> im Tab „Anmeldeobjekte“ den AdobeResourceSynchronizer auswählen und mit einem Klick auf das Minuszeichen entfernen.

Damit sollte die hohe CPU Auslastung von Acrobats ResourceSynchronizer erledigt sein und der Akku auch auf Reisen wieder durchhalten.

Gefunden habe ich diese Lösung im Beitrag von „bvoisin“ im Adobe Forum. Danke dafür!

Partition beim Systemstart nicht automatisch mounten

Auf meiner externen Festplatte habe ich eine Partition „Backup“, auf der ich – wie der Name nahelegt – ein Backup meines Systems abgelegt habe. Dieses erneuere ich in unregelmäßigen Abständen mit SuperDuper! CarbonCopyCloner (Update). Da ich die Platte aber nun regelmäßig nutze, möchte ich diese Partition etwas vor ungewollten Änderungen schützen. Die Lösung ist das automatische mounten (in der deutschen Übersetzung von Apple „aktivieren“) der Partition / des Laufwerks zu verhindern.

Hilfe kommt in Form der Datei /etc/fstab, aus der Unix im allgemeinen und auch Mac OS X 10.6 Informationen zum mounten von Dateisystemen zieht. Weiterlesen