SSH Config Datei: bequemen Shortcut für remote Verbindungen erstellen

Manchmal machen SSH-Verbindungen einfach keinen Spaß! Man verbindet sich immer zum gleichen Server und muss jedesmal einen ellenlangen Shell-Befehl im Terminal eintippseln. Hier beschreibe ich, wie man einfach einen Shortcut erstellt.

Statt sich jedes Mal an alle Einstellungen erinnern zu müssen und dann so etwas wie ssh -luser0815 -p 2222 host4711.example.com eingeben zu müssen, reicht es plötzlich ssh myserver zu tippseln. Boom. Verbunden. Fertig.

Dazu erstellt man zunächst folgende Datei ~/.ssh/config und öffnet diese in einem Texteditor seiner Wahl. Folgendermaßen sieht eine Beispielkonfiguration aus, die sich glaube ich von selbst erklärt.

Host myserver
	HostName host4711.example.com
	Port 2222
	User user0815

	ServerAliveInterval 30
	ServerAliveCountMax 120

Host github.com
	IdentityFile ~/.ssh/mygithubkey_rsa

Host tunnel
	HostName database.example.com
	User dbuser
	IdentityFile ~/.ssh/rsa_id
	LocalForward 9906 127.0.0.1:3306
	# forwards local port 9906 to remote port 3306
	# activate tunnel with: ssh -f -N tunnel
	# -f puts ssh in background
	# -N makes it not execute a remote command

Das spart nicht nur viel Zeit und Tipperei, sondern auch Befehle wie rsync werden viel übersichtlicher zu konfigurieren. als remote server kann einfach der hier angegebene Host verwendet werden.

Alle Details zum SSH Config File finden sich auf der zugehörigen man page (Wenn der Link nicht funktioniert installiere das super praktische Bwana).

Meine Quelle ist ein Artikel auf nerderati.com. Dort finden sich noch mehr Details zur SSH config Datei.

Platzfresser im Linuxsystem finden

Mit folgendem Fundstück lassen sich große Verzeichnisse finden, die nicht selten reine Platzfresser sind

Anmelden als root [oder per sudo ausführen]
ins Verzeichnis / wechseln
Befehl
du -m | sort -n | tail -n 10

ausführen -> Auflistung der 10 größten Verzeichnisse mit Plattenbelegung

Ggf. in das größte der aufgelisteten Verzeichnisse wechseln und dort den Befehl noch mal wiederholen.

Quelle: http://sysadmintipps.blogspot.com/2007/03/groe-dateien-verzeichnisse-unter-linux.html

Da bei größeren Verzeichnissen auch immer die Übergeordneten Verzeichnisse in der Auflistung landen, würde ich mir allerdings de letzten 25 Zeilen anzeigen lassen.